Ein Laborbesuch in einem weltweit führenden Institut der Grundlagenforschung für Biologie und Medizin, dem Institut Pasteur, lies die Mitglieder der CIG in Paris wieder aufeinander treffen.
Das Institut welches mit viel Historie beladen ist, würdigt dieser auf beeindruckende Weise, während es mit scheinbarer Leichtigkeit den Spagat in die Moderne und Zukunft macht. Mitten in Paris im 15ten Arrondissement integriert sich – es versteckt sich beinahe schon fast – unscheinbar das Gelände des Instituts inmitten von Wohnhäusern. Während in seinem Herzen noch immer das Spitalgebäude steht, wo Pasteur Patienten behandelt hat und Meilensteine in der Vorbeugung von Infektionskrankheiten gelungen sind, empfängt einem das Pasteur-Museum, Louis Pasteur einstiges Wohnhaus, Dokumentationszentrum und Platz der Krypta in welcher er begraben wurde. Trotz der dichten Bebauungsweise vermittelt der Campus mit den Neubauten kein beengendes Gefühl, sondern führt den Besucher charmant in die heutige Welt der Bekämpfung von Krankheiten der Zukunft.
Der Verein erhielt eine kompetente Führung in die Tiefen des Labors hinein und stand in regem Austausch mit besten Biologen. Abgerundet wurde der Rundgang mit der Einladung zu einem Bier an der Wochen-Auskling-Runde der Angestellten.
Der Ausflug führte zu mehreren kulinarischen Höhepunkten und umfangreichen Stadtrundgängen fernab der Touristenpfade. Bei Käse und Wein wurde das vergangene Jahr freudig abgeschlossen. Im kleinen Rahmen wurde mit Schaumwein nochmals das 5-Jährige-Vereinsjubiläum zelebriert, wie es Brauch ist hoch über den Dächern von Paris.
Es folgten kulturelle Abstecher in die Kleintheaterszene, mit grandiosen Monologen von grandiosen noch unbekannten Schauspielern, wie auch ins ältere Pariser Opernhaus den Palais Garnier zur Premiere der Erstinszenierung von “only the sound remains”, welches schlichtweg das Prädikat überirdisch erhält.
