CIG – Sozialevent: CIG & Friends

Zum fünfjährigen Bestehen des Vereins lud die CIG ins Eichholzbad ein. Da die jüngsten Geschäftszahlen des Vereins mehr als nur erfreulich waren –nicht zuletzt dank mehreren gewinnbringenden Verkäufen- wollte man dies auch mit der Stadtbevölkerung Berns dementsprechend feiern.

Bereits am frühen Morgen waren viele CIGler auf den Beinen um sich um diverse Belange des Festes zu kümmern und um den geladenen Gästen etwas Besonderes bieten zu können. Es wurden Gäste aus allen Regionen des Kontinents erwartet, die in der einen oder anderen Weise mit dem Verein oder seinen Mitgliedern in Kontakt gekommen waren.

Die Festgemeinde fand sich im Laufe des sonnigen Nachmittags im Flussbad ein, wo die Mitglieder des Vereins bereits ein Spanferkel über einem schönen Feuer hergerichtet hatten, welches fröhlich vor sich hin schmorte. Am langen Festtisch –dem längsten des Flussbades!- wurden diverse Speisen angerichtet und -ganz speziell erwähnenswert- die für den Anlass gedruckten CIG-Servietten ausgelegt. Bei Speis und Trank fanden sich Familie und Freunde der verschiedenen CIG-Mitglieder ein; es herrschte ein reges Kommen und Gehen und so manch einer lies es sich nicht nehmen in der kühlen Aare Erfrischung zu suchen.

Zur Abenddämmerung kamen doch auch die ersten Wolken und ein kühler Wind auf. Dies beeindruckte die Festgemeinde nicht allzu sehr; für manch jüngeren Anwesenden war das Spiel der Blätter in den Sturmböen durchaus ein Spektakel. Als die Verantwortlichen begannen die nun gut gebratene Sau in Stücke zu schneiden, verlor der Wettergott die Geduld und öffnete seine nassen Tore. Man musste unter den Bäumen Schutz suchen; trocken blieb aber niemand. Nichtsdestotrotz war der Festschmaus ein Hochgenuss und man darf den Grillmeistern ruhig ein Kompliment entrichten.

Als sich der Sturm gelegt hatte, brach auch kurzum die Nacht ein. Einige genossen noch das Lagerfeuer, das Wärme spendete, währenddessen andere sich bereits auf den Heimweg machten oder ihr Glück im Nachtleben der Hauptstadt suchten.

Abschliessend darf man sagen, dass die Feier zum fünfjährigen Bestehen unseres Vereins ein grosser Erfolg war. An dieser Stelle ist ein grosser Dank an die Mitglieder für ihr beherztes Engagement auszusprechen.

Stellungnahme zu oikocredit.ch

Erneut wurde eine Beteiligung im Markt der Kleinkredite und nachhaltigen Beteiligungen in Entwicklungs- und Schwellenländern geprüft. oikocredit.ch bietet die Möglichkeit über Genossenschaftsanteile indirekt Projekte in diesem Markt zu unterstützen. Auf diesen Anteilen wird jährlich eine Dividende ausgeschüttet. Nach genauer Prüfung wurde jedoch festgestellt, dass das Investitionsvolumen hoch ausfallen muss um Jahresbeiträge in Form von Gebühren durch die Dividenden zu decken. Somit stellt diese Form keine lukrative Möglichkeit für Kleininvestoren dar. Die CIG hat sich deshalb entschieden nicht auf oikocredit.ch zu investieren.

Wiederum hat sich eine grundsätzlich zu fördernde Idee als nicht gänzlich überzeugend herausgestellt. Nach der Prüfung von kiva.org (siehe Beitrag: Stellungnahme zu kiva.org) hat sich auch oikocredit.ch als nicht genügend interessant für Kleininvestoren herausgestellt. Während bei Ersterem das Risiko komplett auf den Investor übertragen wird, war bei Letzterem die Investitionssumme ab deren eine wirtschaftliche Investition getätigt werden kann problematisch.

Die CIG stösst UBS-Aktien ab

Einstimmig hat die CIG beschlossen sein ganzes Aktienpaket der schweizerischen Grossbank UBS per sofort abzustossen. Dies nach der Erscheinung des Artikels in der “Republik” vom 9. Februar (Republikartikel). Dieser liess uns aufhorchen.
Wir sind konfrontiert mit einem Handeln, das wir schlicht als verantwortungslos taxieren müssen. “Die Schweizer Banken und ihr Tanz mit dem Monster” deckt auf schockierende Weise auf, wie die Grossbanken Investitionen in das dubiose Geschäftsmodel des chinesischen Mischkonzerns HNA steckt. Wir können die Geschäfte nicht mit Naivität begründen, sondern sehen darin höchst verantwortungsloses spekulatives Handeln – nicht entschuldbar für eine systemrelevante Bank.

Die ‘too-big-to-fail’-Problematik wird erneut zur Thematik gebracht, denn die Klassifikation scheint leider nicht als Aufruf zu seriösem und verantwortungsvollen Geschäften verstanden zu werden, sondern als eine Freikarte für opportunistisches Handeln, ohne noch wirklich dafür belangt werden zu können.

Die CIG kann sich damit nicht identifizieren und wird intern weiter das Thema diskutieren, was sich im Finanzsektor gerade abspielt und anbahnt. Einen Input dazu möchten wir gerne Teilen mit Volker Pispers Erklärung – nur ein Komödiant?
Volker Pispers auf Youtube

Abschlussbericht des Operators der Amtszeit 2014-2016

Ich hatte die Ehre das Amt des Operators im März 2014 vom grossen, ersten Operator DH übernehmen zu dürfen. Motiviert, der Herausforderung, die eine solche Nachfolge mit sich bringt, zu meistern, versuchte ich während meiner Amtszeit neue Impulse einzubringen. Mit der Mithilfe aller Mitglieder gelang es der CIG viele Vorgänge innerhalb des Vereins zu vereinheitlichen; so werden nun zum Beispiel jedes Jahr vier reguläre Sitzungen abgehalten.

Auch konnten wir unsere Investments während dieser Periode –erneut ist dies natürlich als Leistung des Vereins zu werten- diversifizieren. Auch wenn der Verein heute rein rechnerisch weniger gut dasteht als im Jahr 2014, so sind doch diverse Geschäfte als Erfolge zu werten. Die herben Verluste auf einigen Titeln, die unser Verein seit langem hält, konnten fast vollkommen abgefedert werden. So konnten durch gewagte Investitionen an einem ausländischen Markt ein beachtlicher Gewinn durch den Kauf und Verkauf von VW-Aktien vermerkt werden; unsere Google-Aktien, deren Verkauf wohl kurz bevorsteht, sind sogar um siebzig Prozent mehr wert als beim Erwerb.

Natürlich darf man sich nicht im Selbstlob verlieren: Tadel ist bei diversen anderen Geschäften angebracht. Wohl den wenig reaktiven Strukturen des Vereins einerseits, als auch dem Hochmut andererseits, geschuldet, verpasste es die CIG die MBTN-Aktien rechtzeitig zu verkaufen, deren Kurs kurzzeitig gar doppelt so hoch war wie beim Erwerb. Heute sind diese Titel leider kaum mehr das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind. Mehrere Initiativen innerhalb des Vereins versuchen jedoch diesem Problem entgegenzutreten: so werden die Aktienkurse jeweils einmal wöchentlich an alle Mitglieder weitergeleitet und der gelungene Verkauf der VW-Titel scheint zu beweisen, dass die CIG hier die Schritte in die richtige Richtung getätigt hat.

Besonders erfreulich war auch, dass unser Verein sich während dieser zwei Jahre um ein wertvolles Mitglied erweitert hat. Der angehende Umweltingenieur DK hat sich in seinem ersten Jahr als Mitglied bereits durch mehrere Beiträge bemerkbar gemacht; so hat er die Statuten der CIG in ihrer Form auf einen dem Verein angemessenen Stand gebracht und kümmert sich seit Kurzem auch um den virtuellen Auftritt der CIG.

Allgemein kann man die Geselligkeit der CIG nur loben. Ganz im Sinne der Vereinsstatuten fanden sich immer wieder Mitglieder zusammen um Veranstaltungen, die sich mit der sozialen und wirtschaftlichen Struktur der Gesellschaft auseinandersetzten, beizuwohnen, welche jeweils auch an den Sitzungen diskutiert wurden. Die Sitzungen des Vereins wurden oft auch mit einem erfrischenden Getränk –oft alkoholischer Natur- oder einem Abendessen abgerundet.

Nicht zu vergessen ist der Sozialevent im Sommer 2016, den ich als einen der Höhepunkte meiner Amtsperiode ansehe. So konnten die Vereinsmitglieder in einem sogenannten Escape Game nicht nur ihre Fähigkeit zusammenzuarbeiten verbessern, nein, sie waren auch fähig das Rätsel in (höchstwahrscheinlich) Rekordzeit (die so leider nicht festgehalten wurde) zu knacken. Dank des von AS entworfenen Logos musste auch nicht zweimal überlegt werden, wie die Torte, die zur Festlichkeit gehörte, zu verzieren sei.

Doch nun ist es an der Zeit –so wollen es schliesslich die Vereinstraditionen- die Bürde und die Würde dieses Amtes weiterzureichen. MZ wurde an der HV im Februar 2017 einstimmig zum Operator gewählt. Als Gründungsmitglied des Vereins scheint er prädestiniert dafür als Operator den Verein in eine neue Ära zu führen. So darf ich den Verein bedenkenlos in seine Hände weitergeben und freue mich bereits darauf ihm helfen zu können die CIG weiterzuentwickeln. Zum Ende möchte ich allen Vereinsmitgliedern für ihre Mitarbeit und Unterstützung während dieser zwei Jahre danken: Die CIG lebt von ihren Mitgliedern und deren Willen sich in dieses Gemeinschaftsprojekt einzubringen, was diese hoffentlich auch in Zukunft so zahlreich tun werden.

Das Beitragsbild zeigt die Kirchenfeldbrücke im Jahr 1883.

Quelle: http://www.chdata123.com/eu/ch/ch-fotos/BE/Schwengeler_altes-Bern-d/023-kirchenfeldbruecke-ab-1883.jpg

Stellungnahme zu kiva.org

kiva.org ist eine Webseite, welche es Darlehensgebern und -nehmern erlaubt sich schnell und effizient zu treffen um kleine Beträge zu handeln. Dies geschieht immer zinsfrei. Die dazwischengeschalteten Organisationen sind Feldpartner vor Ort (meist Afrika oder Süd- und Mittelamerika), welche jedoch einen beträchtlichen Anteil an Zinsen (bis zu 80%) auf die Darlehen erheben. Das finanzielle Risiko liegt beim Darlehensgeber, die Feldpartner tragen kein Risiko, erwirtschaften jedoch einen Gewinn. Das Darlehen ist demzufolge als Spende zu verstehen und nicht als Darlehen im herkömmlichen Sinne. Dies entspricht nicht den in den Statuten festgelegten Zwecken der Chilefäud Investment Group und deshalb wurde einstimmig beschlossen nicht auf kiva.org zu investieren.