Einen weiteren Städteausflug gab es zum Jahresabschluss: die CIG-Hauptversammlung 2018 fand in Lausanne statt. Entdeckt wurde die Hauptstadt der olympischen Bewegung hauptsächlich zu Fuss. Vom Bahnhof ging es urban kreuz und quer an den Wahrzeichen vorbei. Vom Kinderspielplatz am Ufer des grossen Genfersees ging der Weg steil bergauf, mit Zwischenverpflegung und grossen Worten gesättigt, wurde das idyllische Ufer des kleinen Lac de Sauvabelin erreicht: der Startpunkt für ein neues Kapitel.
Mit der Hoffnung auf strahlend blauen Himmel und Sonnenschein, spendierten Croissants und Caffe Lattes, fuhr die Vollversammlung der CIG ab Bern gemeinsam in Richtung Westschweiz. Um aus dem Dunst des grauen Nebels zu kommen, reichte die Fahrt leider nicht, jedoch um den geistigen Dunst der Weihnachtszeit entgegen zu wirken. Kaum in Lausanne angekommen, musste die Trägheit der Festtage schnell weichen, da der Foxtrail startete und ein Wettkampf gegen die Zeit begann. Aufmerksamkeit und Teamspirit waren gefragt. Posten um Posten wurde entdeckt und die Gruppe jagte, eher gemächlich, Rauf und Runter, mit offenen Augen für architektonische Perlen und Überraschungen der Stadt Lausanne.
Höhepunkte waren ganz klar: die Gruppenfotos im Park des Olympischen Museums, die kulinarischen Einkäufe auf dem Markt von Riponne, der ausgeklügelte Foxtrail-Schlüsselanhänger und dass sich der abtretende Operator für die Gruppe noch einmal richtig in die Scheisse setzte.
Bei Tee mit Schuss und einem eigens gebackenen und verzierten Kuchen wurde dies richtig gefeiert. Die Foxtrailschlussbilanz der CIG: macht Spass und führt umher, ist mit CHF 31.- jedoch zu teuer.
In der Abenddämmerung marschierte die Gruppe nach oben. In einer warmen Stube mitten im Walde wurde der Jahresbericht, die Jahresbilanz und eine schlechte Jahresperformance präsentiert, Dechargen erteilt und die Neuwahl zum Operator eingeleitet. Auf einem Aussichtsturm in Form einer Doppelhelix mitten im Walde wurde die Abtrittsrede gehalten und ein Kamin fotografiert.
In der Pinte des Lac de Sauvabelin versammelt wurde die Kampfwahl zum Operatorposten, wie auch das Jahresabschlussessen abgehalten. Das Vertrauen wurde mit deutlicher Dreiviertels Mehrheit dem Gründungsmitglied DH ausgesprochen.
Nach der freudigen Abschlussrede, dem freudigen Abschlussessen gab es zwei Runden des vereinsobligaten Abschlusshopfens. Der kurze Spaziergang zurück zum Bahnhof konnte dem Nebel, der den Geist in den Köpfen wieder sachte niederlegte, nur schwach entgegenwirken. So gab es eine freudige Zugfahrt nach Hause, mit ganz den Weihnachtstagen gebührend genährtem Gemüt und Körper.
