Als dritter Operator hatte ich die Ehre dem Verein wieder neue Impulse zu geben. Es stand das fünfjährige Jubiläum an. Der Verein verzeichnete während der hervorragend geführten Amtszeit von meinem Vorgänger LH einen Mitgliederzuwachs. Meine Ziele bestanden darin die vereinheitlichten Vorgänge zu festigen, die vier regulären Sitzungen abzuhalten und sich den Vereinszielen anzunähern.
Mein Vorgänger trat mit einem Dank und ebenso einem Aufruf ab: “Die CIG lebt von ihren Mitgliedern und deren Willen sich in dieses Gemeinschaftsprojekt einzubringen, was diese hoffentlich auch in Zukunft so zahlreich tun werden.” In diesem Geiste war es mir ein leichtes das Vereinsleben am Leben zu erhalten und im Schatten eine Professionalisierung, respektive Festigung einzuleiten.
Ich habe versucht eine Archivierung der CIG-Dokumenation in Angriff zu nehmen inklusive Adresslisten und insbesondere eine Beständigkeit in die Sitzungsunterlagen zu bringen. Mitunter weitete sich dies auf die aktuellen Geschäftsverläufe jedes einzelnen Investments aus sowie den Grundlagen für Besprechungen und Analysen.
Zudem sollten diese Geschäftsverläufe regelmässig zugestellt werden damit frühzeitig angesprochen und Korrekturen vorgenommen werden konnten. Hier besteht durchaus Verbesserungspotential.
Involvieren – Selber festlegen – Eigeninitiative. Die Grundlage wollte ich dazu bieten. Die Mitglieder nahmen Aufgaben bereitwillig an und wir können als Ganzes eine schmeichelnde, muntere Webseite präsentieren, wo auch ersichtlich wird, dass sich mitunter jedes Mitglied als Gastgeber an seinem Wohnort in Szene setzen konnte.
Das Fördern von geschäftsfreien Treffen erhielt am Rande auch seinen Platz. Freunde nahmen an Anlässen teil und durften insbesondere am fünfjährigen Jubiläums-Fest im Eichholz einen Bissen vom wirtschaftlichen Erfolg der CIG kosten.
Dieser Bisse durfte dann auch hopfig heruntergespült werden. Eine grosse Freude und Ehre war mir das Mitwirken an diesem Jubiläumsfest. Umso mehr, dass wir Spuren hinterlassen konnten – das bernische Brätelvolk schätzt den herangekarrten 8 Meter langen Holztisch noch heute.
Wehmütig sind wir über den Torschluss unseres Gründungslokals: dem Coté Sud im Bahnhof Bern. Schade kennt dieses kein so erfolgreiches Fortbestehen – mit seinem Publikum war es eine Institution, avancierte zu einem guten alten Bahnhofbuffet. Ebenso war es bitter in meiner Vereinsägide den ersten Austritt entgegenzunehmen, dies vom Vereinsmitbegründer AS. Wir sind überglücklich bleibt er uns als Freund erhalten, noch mehr, dass sein Beitrag uns für immer sichtbar begleitet. Hierfür nochmals grössten Dank für Deine Verdienste, lieber AS.
Definitiv fühlt es sich für mich nach dem richtigen Zeitpunkt an dieses Amt weiterzugeben. Die Vereinstradition erleichtert mich hier um Würde und Bürde. Es ist mir eine grosse Freude dieses DH in die Hände übergeben zu können, dem ersten Operator von den Anfängen der CIG. Seine erneute Wahl an der Hauptversammlung in den Anhöhen über Lausanne ist ein Ausdruck von gesuchter Beständigkeit. Ich freue mich, mich in die Reihe der Mechaniker und Rädchen stellen zu können. Mit grossem Willen an diesem Gemeinschaftsprojekt mitzuwirken und die Korrekturen an diesem Prototypen auszuführen, die unser Maschinenbauingenieur hier vornehmen wird.
Das Beitragsbild zeigt die Kirchenfeldbrücke im Jahr 1907.
Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/c/cb/Kirchenfeldbruecke1907.jpg
